Achtung, kribbelnder Ohrwurm! - Sommerkonzert 2019


Ein grandioser Abend: Der Männer- und Frauenchor Rumeln trat in der evangelischen Kirche auf

Rumeln-Kaldenhausen „Gleich fängt’s an zu kribbeln, aber keine Sorge, das ist nur ein freundlicher Ohrwurm“, kündigte Carola Kunde, Vorsitzende des Männer- und Frauenchores Rumeln am Sonntag an. Das traditionelle Sommerkonzert stand auf dem Chorprogramm. Die evangelische Kirche in Rumeln-Kaldenhausen war bis auf den letzten Platz gefüllt.

Beim Blick in die Kirche war Chor-Pressewartin Sieglinde Brüggemann gespannt: „Wunderbar, dass wieder so viele Leute hergekommen sind.“ Ein halbes Jahr haben die 35 Sängerinnen und Sänger fleißig geprobt.

Es ging kreativ zu: „Wir haben uns überlegt, welches Motto unser Sommerkonzert diesmal haben soll.“ Schnell entschied sich der Chor für das Beste vom Besten aus 50 Jahren Musikgeschichte – für echte Ohrwürmer eben. Elegant in weißen Hemden und mit Fliegen betraten die Sänger mit den schwarz gekleideten Frauen den Kirchenraum.

Abba und Udo Jürgens

Als Chorleiter Axel Quast mit Fingerspitzengefühl anstimmte, ging’s richtig los. Der Düsseldorfer Pianist Martin Fratz, der den Chor bereits oft begleitete, spielte das Lied „Do Wah Diddy Diddy“ von Jeff Barry und Ellie Greenwich an. Voller Energie stieg der Chor ein. Rasant und punktgenau wechselten sich die Stimmen der Männer und Frauen ab. Dazu spielte Solist Andreas Reinhard, bekannt als Klarinettist der Duisburger Philharmoniker, Swing-, Jazz- und Klassikklänge.

Der Groove packte das Publikum. Von Johannes Brahms ungarischem Tanz, Reinhard Meys „Über den Wolken“ bis zu Udo Jürgens Welthit „Ich war noch niemals in New York“ ließ der Chor nichts aus, um den Raum mit Energie zu füllen. Ein weiteres Highlight: Chorsopranistin Doris Mellen sang Abba-Stücke wie „Mamma Mia“ und „Thank you for the Music“. Am Ende gab es riesigen Applaus für den grandiosen Chorabend. Und: Die Zuschauer verließen die Kirche mit so manchem Ohrwurm, den man so schnell nicht vergisst.

Wer selbst beim Chor mitmachen möchte, ist herzlich willkommen. Chorprobe ist Dienstags von 17.45 Uhr bis 19.15 Uhr im Pfarrsaal St. Marien, Marienstraße 2 in 47239 Duisburg.

unsere Jubilare, die in 2017 zu ehren waren


Die Jubilare sind Willy Neukamp 70-jähriges Sängerjubiläum und Gertrud Pföß 50-jähriges Sängerjubiläum und sie ist Gründungsmitglied des gemischten Chores seit 1967, 40-jähriges Sängerjubiläum hatte Christa Müller und 25-jähriges Sängerjubiläum Britta Grillemeier



Es galt 140 Jahre Chorgeschichte zu feiern am 01.Oktober 2017


Ein Lob an die Musik - so titelte die WAZ vom 03.10.2017
Autor: Larissa Wettels

Der Männer- und Frauenchor Rumeln hatte zum Konzert in die Rheinhausen-Halle geladen. Ein gelungener Abend, den das Publikum mit langem Beifall belohnte.

Musik ist ihre Passion: Der Männer- und Frauenchor Rumeln ist der älteste im Stadtteil und blickt in diesem Jahr auf 140 Jahre Chorgeschichte zurück. Gegründet wurde der Chor im Jahre 1877 als Männerchor, im Jahre 1967 bildete sich parallel ein Frauenchor, und die heutige Namensgebung kam zustande. Inzwischen besteht der Chor aus 40 aktiven Mitgliedern sowie 20 Fördermitgliedern und ist im kulturellen Leben Duisburgs fest verwurzelt.
Kein Wunder also, dass die Rheinhausen-Halle am Sonntag gut besucht war, als der Männer- und Frauenchor Rumeln anlässlich seines runden Geburtstags zum Festkonzert einlud. Mehr als 100 Sänger standen auf der Bühne: Das Krefelder Frauenvokalensemble "Femme Chorale", der Werkschor der Stadtwerke Duisburg und der MGV Sängerbund Wanheim gestalteten den Abend gesanglich mit.
Die Zuhörer lauschten aufmerksam, als Musikdirektor Axel Quast die Eröffnungsklänge dirigierte. Die Musiker hielten ihre schwarzen Noten- und Gesangbücher in den Händen. Das Duisburger Klangkraft Orchester ließ zarte Streichinstrumente ertönen, und die Chöre erhoben ihre Stimmen zu Franz Schuberts Loblied "An die Musik".
Lyrischer und musikalischer Genuss gingen Hand in Hand: Mit Andreas Rombergs Fassung von Schillers Gedicht "Lied von der Glocke" ging es weiter. Virtuos setzten die Solisten Joan Berg(Sopran), Wofram Wittekind (Tenor) und Ralf Scheider (Bass) zusammen mit Chor und Orchester ein und sangen ebenso präzise wie synchron das bekannte Stück. Sicher bewegten sie sich durch alle Oktaven und begeisterten das Publikum.

"Wir sind jedes Mal aufs Neue begeistert"
Ein Ehepaar aus Rumeln-Kaldenhausen nach dem Konzert.

Ohne Technik, sondern nur mit der eigenen Stimme und der Lust am Musizieren ging die Zeitreise weiter: Opernchöre von Verdi und der "Chor der Landleute" von Albert Lortzing aus der Oper "Zar und Zimmermann" beeindruckten mit Geigentönen, pointierten Paukenschlägen und Männer- und Frauenstimmen im taktvollen Wechsel. Das Finale des Jubiläumskonzerts bildete Verdis "Triumphmarsch", bei dem alle Chöre und das Orchester zusammen ertönten.
Das Publikum belohnte die Darbietungen mit lauten und langen Ovationen. Ein Zuschauerehepaar aus Rumeln-Kaldenhausen war beeindruckt: "Wir besuchen die Auftritte des Männer- und Frauenchores oft und sind jedes Mal aufs Neue begeistert. Solch einen Auftritt geht monatelange Übung voraus, die sich gelohnt hat."


Generalprobe zum Jubilaeumskonzert (140 Jahre) am 29.09.2017


Die Anspannung stieg, aber "immer locker bleiben" die Einstellung




Teilnahme am Weihnachtskonzert der Stadtwerker Duisburg am 04.12.2016


Duisburg: Stadtwerkechor singt wieder "zuhause"
RP-Online vom 06.12.2016 / von Volker Poley

Das traditionelle Weihnachtskonzert fand wieder in Duisburgs „guter Stube“, der Mercatorhalle, statt.

Wann ist Weihnachten...? Mit dieser Frage und der dazugehörigen kleinen Weihnachtsgeschichte begrüßte Wolfgang Behnisch, der 2. Vorsitzende des Werks-Chors der Stadtwerke, die gut 900 Konzertbesucher in der Mercatorhalle. Der aktive Chorsänger ergänzte die Antworten, die diese kleine Erzählung abschloss, um eine weitere: „Weihnachten ist auch, wenn der Stadtwerke-Chor die Duisburger zum Weihnachtskonzert einlädt.“

Schon vor dem Fest beschenkt fühlte sich Heinz Pannen. Der erste Vorsitzende des Werkschors war froh, dass das traditionelle Weihnachtskonzert endlich wieder in Duisburgs guter Stube, dem großen Saal der Mercatorhalle, stattfinden konnte: „Wir fühlen uns, als ob wir wieder nach Hause gekommen sind. Die akustischen Bedingungen hier sind einfach unvergleichlich.“ davon konnte sich das Publikum gleich zu Beginn des Konzerts überzeugen, das die Chöre mit Bachs Kantate „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ eindrucksvoll eröffneten. Die Verantwortlichen hatten auch in diesem Jahr wieder ein Programm zusammengestellt, das höchsten Ansprüchen genügte.

Die musikalischen Fäden hielt Musikdirektor Axel Quast in der Hand, der vor einem Jahr die Nachfolge von Kantor Michael Hartel bei den Stadtwerke-Sängern angetreten hat. Unterstützt wurde der Werkschor beim diesjährigen Konzert durch den MGV „Sängerbund“ Wanheim, den Männer- und Frauenchor Rumeln und das Frauenvokalensemble „Femme Chorale“ der Polizei Krefeld. Die Sopranistin Linda Joan Berg und der koreanische Tenor Bohyeon Mun sorgten mit ihren Solo-Auftritten für zusätzlichen Glanz eines an Höhepunkten reichen Konzerts. Musikalisch begleitet wurden die Chöre und Solisten vom Klangkraft Orchester, das aus dem früheren Jugendorchester Duisburg hervorgegangen ist und sein hohes Niveau auch im Rahmen des Weihnachtskonzertes einmal mehr demonstrierte. Dem Orchester war es vorbehalten, im eher kirchenmusikalisch-klassisch gehaltenen ersten Teil des Konzerts mit dem fröhlichen und flotten Orchester-Klassiker „Sleigh Ride“ zu einer munteren Schlittenfahrt einzuladen und damit einen bunten musikalischen Farbtupfer zu setzen.

Zuvor hatten Linda Joan Berg mit „Ich weiß, dass mein Erlöser lebt“ und Bohyeon Mun („Tröstet Zion“) aus Händels Oratorium „Der Messias“ ihr großes musikalisches Können beeindruckend demonstriert. Das taten auch die Frauenchöre, die Caccinis „Ave Maria“ berührend interpretierten.

So richtig weihnachtlich-romantisch wurde es, wie von den meisten Besuchern erhofft, dann nach der Pause. Dafür sorgten unter andrem das von der Sopranistin Linda Joan Berg gefühlvoll vorgetragene „Kalenderlied“ und die als Medley zusammengestellte Folge von Weihnachtsliedern wie „Vom Himmel hoch“, „Gloria in excelsis Deo“ und „Süßer die Glocken nie klingen“. Mit der mächtigen Jerusalem-Hymne sorgten die Männerchöre für einen weiteren Glanzpunkt. Aber auch das Publikum wurde Teil des Programms.

Axel Quast, der Chöre, Orchester und Solisten sicher und souverän durch das gesamte Konzert geleitet hatte, motivierte erfolgreich zum Mitsingen. Mit den Weihnachtsliedern „O du fröhliche“ und „Stille Nacht“ gaben auch die Zuhörer ihr Bestes und rundeten ein wieder einmal großartiges Konzert in der Mercatorhalle stimmungsvoll ab.


Groß besetztes Weihnachtskonzert
WAZ vom 06.12.2016 / von Rudolf Hermes

Der Stadtwerke-Chor hatte für sein Konzert in der Mercatorhalle viel sängerische Unterstützung gewonnen. Auch die Solisten überzeugen.

Nicht nur der Weihnachtsmarkt gehört zum festen Programm der Adventszeit, sondern auch die Konzerte der Duisburger Chöre, die auf das Fest einstimmen. Den Anfang machte jetzt der Werks-Chor der Stadtwerke: Unter der Leitung von Chordirektor Axel Quast erklangen im gro0en Saal der Mercatorhalle viele Weihnachtsklassiker.

Festliche Klänge und bekannte Melodien prägen das Konzert. Es beginnt mit Johann Sebastian Bachs „Wachet auf, ruft uns die Stimme“, setzt sich fort mit dem besinnlichen Kalenderlied von Franz Grote und mündet schließlich darin, dass Chor und Publikum die beiden Lieder „O, du fröhliche“ und „Stille Nacht, heilige Nacht“ gemeinsam anstimmen.

Der Stadtwerke-Chor hat sich starke musikalische Unterstützung auf die Bühne geholt. Da sind der Männergesangsverein „Sängerbund 1871“ aus Wanheim, der „Männer- und Frauenchor Rumeln 1877“ und das Frauenvokalensemble „Femme Chorale“ der Polizei Krefeld zu nennen. Die große Anzahl der Stimmen garantiert zwar einen vollen und voluminösen Klang, jedoch ziehen nicht alle taktgenau mit: Einige Akteure setzen früher ein, andere halten die Töne länger, was dazu führt, dass die Texte verwaschen. Dann gibt es aber auch viele Stücke, wie „Das ist der Tag des Herren“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy, die durch ihre besonders gut ausgearbeitete Gestaltung auffallen.

Das „Ave Maria“ von Giulio Caccini gefällt durch seine originelle Mischung der Frauenstimmen mit Holzbläsern und Harfe, und in „Vor Bethlehems Tor“ überzeugen die Männer mit einem sorgfältig ausgearbeiteten A-cappella-Vortrag. Als vielstimmiger Satz, bei dem alle Stimmen zusammenkommen, ragt „Brich an, du schönes Morgenlicht“ heraus.

Als Gesangssolisten sind die in Neukirchen-Vluyn aufgewachsene und jetzt in Hamburg lebende Sopranistin Linda Joan Berg sowie der koreanische Tenor Bohyeon Mun zu hören. Die Sopranistin hat eine helle und tragfähige Stimme, die in Händels „Ich weiß, dass mein Erlöser lebt“ schön zur Geltung kommt. In „Christrose“ von Robert Stolz leuchtet ihre Stimme über dem Chorklang auf.

Tenor Bohyion Mun ist Mitglied des Chores der Deutschen Oper am Rhein, zeigt aber, dass er auch ein stimmschöner Solist ist. Händels „Tröstet Zion“ singt er mit großer Ruhe und bringt dabei den Schmelz seines Tenors optimal zum Einsatz. Das gelingt ihm auch in der Arie „Dann werden die Gerechten leuchten“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy.

“Klangkraft“ bildet das Fundament

Instrumentales Fundament des Konzertes ist das Duisburger Orchester „Klangkraft“, das fast das gesamte Programm begleitet. Besonders begeistert werden die beiden reinen Instrumentalkompositionen gefeiert: Auf Hochglanz poliert spielt das Orchester unter dem Dirigat von Tobias Füller die „Schlittenfahrt“ von Leroy Anderson, bei „Bugler's Holiday“ können die drei Solotrompeten mit ihren flinken Fanfaren punkten.



Generalprobe zum Weihnachtskonzert der Stadtwerker Duisburg am 04.12.2016


Mit vielen Proben- und Zusatzprobentermine fing alles an. Hier ein paar Eindrücke der Generalprobe vor Beginn des Konzerts in der Mercartorhalle (großer Saal):


Starker Chor - starke Solistin WAZ vom 26.05.2016


Autor: Stephan Sadowski

Rumelner Männer- und Frauenchor und Gäste begeisterten in voll besetzter Kirche
Nach dem Weihnachtskonzert Ende letzten Jahres ist Chorleiter Axel Quast mit dem Männer- und Frauenchor Rumeln 1877 sofort wieder in den Probenturnus eingestiegen. Entstanden ist jetzt das frühlingshafte Konzert „Melodien verbinden“, was die 41 Sänger und Sängerinnen in der voll besetzten Evangelischen Kirche in Kaldenhausen an der Ulmenstraße vor 180 Zuhörern gaben. Begleitet wurden sie dabei vom Pianisten Martin Fratz.
„Der Chor wird im nächsten Jahr 140 Jahre alt“, freut sich Pressewartin Sieglinde Brüggemann, „und das ohne Unterbrechung, da werden wir für einige Überraschungen sorgen.“ Sogar sieben neue Sängerinnen habe das Ensemble seit 2015 dazugewonnen.
Pfarrer Andreas Stötzel freut sich über den Besuch: „Normalerweise im Gottesdienst sind nur die hinteren Reihen gefüllt, so ist es schön, heute auch vorne alles voll zu sehen.“ Berührungsängste wolle man mit dem Konzert abbauen – die ließ das Ensemble gar nicht erst aufkommen, stieg sofort mit „Zauber der Musik“ zur Freude des Publikums ein. Es hatte schon einen Hauch von „Sünde“, als der Chor vor dem Altar „Rivers of Babylon“ sang, spätestens aber als die Phrase „Deine Augen ziehen mich aus“ aus dem Helene Fischers „Atemlos“ ertönte, die Zuschauer dieses Wagnis aber mit lautem Beifall bedachten. „Nach der fetzigen Nummer sind wir jetzt selbst kurz atemlos“, verschaffte Axel Quast seinen Sängern lächelnd eine kleine Pause – und Solistin Anna Wolf gab „ihr Debüt in Rumeln“. Die 24-Jährige ist eine zierliche Person, im schlichten Schwarz, dezent geschminkt stellt sich Anna Wolf vor dem Altar auf und packt die Zuhörer sofort mit ihrem ersten Song „S' wonderful“ von George Gershwin. Das Publikum merkt: da ist Pathos in ihrer Stimme, in Stücken wie „Summertime“ entwickelt sie ein aufwühlendes Blues-Timbre. Dabei grummelt sie finster im Stile von Louis Armstrong in tiefer Altlage vor sich hin, steigt aber genauso in höchste strahlende Sopranhöhen in Hildegard Knefs „Für mich soll's rote Rosen regnen“. So ist es nur konsequent, dass die Zuhörer spontan eine Zugabe in dem Konzert von ihr fordern - „I got Rhythm“ von George Gershwin, in dem die Düsseldorferin, lässig tänzelnd und mit dem Publikum schäkernd, noch einmal die Bandbreite ihrer Musical- und Jazzgesangausbildung am Königlichen Konservatorium in Masstricht zeigen kann.

Weitere Auftritte ab Ende des Jahres
„Ich bin im zweiten Jahr meiner Ausbildung habe erst mal einige Prüfungen. Auftritte gibt es Ende des Jahres wieder“, sagt die Sopranistin. Die Zuschauer bedachten sie mit langem Applaus, einer meinte, "sie hätte bestimmt die letzte DSDS-Staffel gewonnen."

Frühlingskonzert mit Lebensfreude Artikel der RP vom 28.04.15


Der Frühling ist eine Jahreszeit voller fröhlicher Melodien und anmutiger Klänge. Grund genug für den Männer-und Frauenchor Rumeln 1877, unter dem Motto
" Zauber der Musik"  sein Frühjahrskonzert abzuhalten. Etwa 130 Menschen kamen jetzt in die evangelische Kirche in Kaldenhausen,  um Stücke wie " Dir gehört mein Herz" von Phil Collins aus dem Musical Tarzan,  " Ich war noch niemals in New York" des kürzlich verstorbenen Udo Jürgens oder Reinhard Meys " Über den Wolken"  zuzuhören, stets begleitet von der Pianistin Olga Andryushchenko.
Als Gast hatte der traditionsreiche Chor die erst 19- jährige Sopranistin Marina Schuchert aus Kempten eingeladen, die das Publikum mit ihrer Opernstimme begeisterte.
Zu den Harmonien der Pianistin singt sie Lieder der Comedien Harmonists und Robert Stolz.
Im Wechsel bespielen die Klavier-Virtuosin, die Studentin mit der einzigartigen Stimme und der Männer-und Frauenchor die gut gefüllte Kirche und sorgen so für musikalische Vielfalt.
Axel Quast, musikalischer Leiter des Chors, freut sich während einer Konzertpause über das 3:2 seines HSV gegen den FC Augsburg. " Absteigen tun wir aber trotzdem", meint der Fachmann.
" Die Mitglieder haben einige Lieder vorgeschlagen, von denen wir uns dann welche ausgesucht haben, die gut ins Programm passen",  so Quast.
Von der Sopranistin Marina Schuchert ist er beeindruckt: " Die Nachwuchsförderung ist uns sehr wichtig, von daher haben wir hier eine gute Wahl getroffen."
Die Zusammenarbeit mit dem Chor lobt Olga Andryushchenko: " Wir hatten eine sehr gute Generalprobe und eine tolle Atmosphäre", schwärmt die Krefelderin, die schon oft mit dem
Männer-und Frauenchor und Quast zusammengearbeitet hat.
Ihre heutigen Lieblingsstücke seien das von ihr gespielte " Frühlingsrauschen " von Christian Sinding und das lebendige " Doh wah Diddy Diddy" , mit dem der Chor einige Minuten zuvor auch den letzten Zuhörer
aus dem Winterschlaf geholt haben dürfte.
Sabine Schulz aus Rumeln kommt jedes Jahr zum Frühlingskonzert des Männer-und Frauenchors. " Total beschwingend" sei die heutige Liederauswahl, so die Stammbesucherin. " Das ist einfach Lebensfreude, ich bin immer total begeistert."

Konzert mit positiven Überraschungen Artikel der NRZ


Das Frühlingskonzert des Frauen- und Männerchors Rumeln hatte für das Publikum in der evangelischen Kirche einige positive Überraschungen parat.
Für den erkrankten Bassist Klaus Hermann konnte der Chorleiter Axel Quast die Sopranistin Cordula Berner verpflichten.
Mit ihrer ausdruckreichen Stimme und schauspielerischem Talent eroberte sie im Nu die Herzen der Zuhörer. Durch die Aufforderung an das
Publikum, beim Vilja Lied mit zu  summen, entstand eine dichte Atmosphäre im Kirchenraum.
Mit den populären Melodien aus dem Musical "Cats", sowie aus dem Film "Titanic" und dem "Hallelujah" von L. Cohen erreichte der Chor sein
Publikum und erntete Beifallstürme. Doris Mellen, Sopranistin aus dem Chor, sang die Solopartien der Melodien und überzeugte mit ihrere Stimme.
Den Abschluss des Konzertes bildeten drei spanische Lieder in der Bearbeitung von Otto Groll. Mit " ins sonnige Spanien zu ziehen" sprang der Funke auf das
Publikum über.
Die Begleitung am Klavier oblag Olga Andyushschenko.

Beschwingte Melodie vertreiben winterliche Kälte RP 21.01.2013



Autor:  Andrea Aengenheister


" Die Lieder sind so frühlingshaft, dass sie sicher in den milden Wochen um Weihnachten herum zusammengestellt wurden", sagte Pfarrer Andreas Stötzel zu Beginn des Neujahrskonzerts
des Rumelner Männer- und Frauenchors. Die derzeit sehr winterlichenTemperaturen brachten ihn auf eine Idee: " Ich möchte, dass Sie mit Ihren Füßen so sehr mitwippen, dass sie warm werden und den Schnee auf Ihrem Nachhauseweg schmelzen lassen."

Bestimmt hätte man die Spur eines jeden Konzertbesuchers von der evangelischen Kirche am Bremweg nach Hause nachverfolgen können, denn das Mitwippen fiel beim lebhaften Konzert am Sonntagabend niemandem schwer. Schon das Eröffnungslied des Konzerts - " Wir machen Musik " von Otto Groll - zeigte, dass der Chor trotz relativ weniger männlicher Stimmen ein schönes Klangvolumen hat.
Das Repertoire umfasste vor allem heiter beschwingte Melodien, die während der  Minusgrade draußen die Vorfreude auf den Sommer weckten: " Feurige Herzen, roter Wein" und das "Lied der Sehnsucht".
Die kroatische Volksweise " Marina " von Arnold Kempkens, das " Chiantilied " von Ralf Siegel und " Griechischer Wein " von Udo Jürgens dürften die Gedanken der Zuhörer in die Ferne gelenkt haben.
Für Liebhaber von Musicalsongs wurden die Klassiker " Memory " aus Cats und " Wein nicht um mich Argentinien " aus der Rockoper Evita von Andrew Lloyd Webber vorgetragen. Besonders eindrucksvoll:
das " Hallelujah " von Leonard Cohen, garniert mit gefühlvollen Solopartien von  Sängerin Doris Mellen.
Dem 50. Geburtstag der James-Bond-Filme im Jahre 2012 widmete der Chor ein Bond-Medley.

Als Gast des Konzerts wirkte die junge Sopranistin Linda Joan Berg mit, die die romantischen Lieder von Franz  Schubert " Gott im Frühling " und " Am See " präsentierte. Spätestens ihr " Ich bin verliebt " von
Nico Dostal oder ihr " Meine Lippen küssen so heiß " von Franz Lehar dürfte die Herzen der Konzertbesucher endgültig erwärmt haben.
Für eine akzentuierte musikalische Begleitung während des gesamten Konzerts sorgte der zweite Gast, Pianist Martin Fratz. Durch das Programm des knapp zweistündigen Konzerts führte Axel Quast, der
langjährige Chorleiter des Männer- und Frauenchors. 

Programm verbreitete Champagnerlaune NRZ 24.01.2012



Autor: Britta Bredendiek

Bei seinem Neujahrskonzert nahm der Männer- und Frauenchor Rumeln 1877 sein Publikum mit auf eine musikalische Reise. Unter dem Motto „Ein Lied geht um die Welt“ erfüllten Klänge und Gesänge aus verschiedenen Ländern die Evangelische Kirche in Kaldenhausen.

Trotz des deutschen Textes vermittelte der Chanson „Für mich soll’s rote Rosen regnen“ von Hildegard Knef ein Stück französische Lebensart. Der deutsche Schlager „Griechischer Wein“ ließ Mittelmeerstimmung und deutsche Geselligkeit aufkommen. Das Publikum ließ sich von der ersten Minute an von den bekannten Ohrwürmern mitreißen. Auf dem Kreuzfahrtschiff ging es schließlich hinaus in die internationalen Gewässer der Filmmusik mit „My heart will go on“ aus dem Film „Titanic“.

Schon mit der Interpretation dieses anspruchsvollen Stückes von Celine Dion bewies der Chor, dass er versierte Stimmen in seinen Reihen hat. Anrührend sangen sie die Ballade der kanadischen Pop-Diva. Die emotionale Darbietung hauchte dem Song Leben ein. Die ambitionierten Sängerinnen und Sänger waren aber noch in der Lage, sich zu steigern. Mit den weltbekannten Opern des italienischen Komponisten Giuseppe Verdi verließen sie das locker-leichte Metier der Unterhaltungsmusik. So fügten sie dem Repertoire ihrer musikalischen Weltreise einen Halt im kulturellen Olymp der klassischen Musik hinzu. Mit gleich drei Chorgesängen aus den Opern „Nabucco“, „La Traviata“ und „Aida“ ließ das Ensemble keinen Zweifel mehr daran, dass es auch solchen stimmtechnischen Herausforderungen gewachsen ist.

Klangstarke Akzente gesetzt

Exzellente Unterstützung erhielt der Chor dabei von Martin Fratz am Klavier und Christiane Schwarz an der Violine. Beide Musiker haben den Männer- und Frauenchor Rumeln schon mehrfach bei Konzerten begleitet. Sie sind ein eingespieltes Team. Das versierte Spiel des Pianisten setzte klangstarke Akzente. Violinistin Christiane Schwarz, Mitglied der Duisburger Philharmoniker, machte aus einem einfachen Schlager einen stimmungsvollen Höhenflug. Mit ihrer Interpretation des Gassenhauers „Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da“ zündete sie ein wahres musikalisches Feuerwerk. Bei so viel feuriger Virtuosität kam so mancher Zuschauer nicht umhin, den Takt mit dem Fuß mitzuklopfen.

Chorleiter Axel Quast führte Sänger und Zuhörer mit charmanter Lässigkeit durch die knapp zweistündige musikalische Weltreise. Ein buntes, abwechslungsreiches Programm hatte er für das Publikum auf die Beine stellen wollen. „Ein Programm, das Champagnerlaune verbreitet“, erklärt er mit einem Augenzwinkern.

Und das ist ihm gelungen. Die Zuhörer waren begeistert. Tosenden Beifall ernteten die Musiker nach jedem Lied. So war „Ein Feuerwerk der guten Laune“ von Johann Strauß nicht nur vom Titel her der würdige Abschluss eines stimmungsvollen Abends.
 

Bekannte Melodien beim Sommerkonzert des Männer- und Frauenchors Rumeln RP 23.08.11


Der Männer- und Frauenchor Rumeln hat ein kleines Sommerkonzert im Averdunkshof in Neukirchen-Vluyn gegeben.
Bei schönstem Sommerwetter präsentierten die Sängerinnen und Sänger aus dem Duisburger Westen unter der Leitung von Chorleiter Axel Quast einen bunten Melodienreigen auf der Freilichtbühne des Averdunkshofs, im zunehmend voller werdenden Biergarten lauschten auch die Kleinsten den Liedern "I`ll follow him", "Conquest of Paradise", "Hey Jude" und vielen anderen. Freunde der leichten Unterhaltungsmusik kamen mit dem Feuerwerk der guten Laune voll auf ihre Kosten. Doris Mellen, Sopranistin aus dem Chor, begeisterte zudem mit Solopartien aus dem Musical "Mamma Mia". Im musikalischen Wettstreit mit Wieland Wilzek, Tenor aus dem Chor, zeigten beide ihr stimmliches Können. Mit dem Melodien-Potpourri "Balkanfeuer" wurden die vielen Zuhörer in eine sehnsüchtige, aber auch temperamentvolle Stimmung versetzt. Zum Abschluss des Sommerkonzerts durfte natürlich auch das Stück "Hört ihr, wie das Volk erklingt" aus dem Musical "Les Miserables" nicht fehlen.

Heldentenor weckte den musikalischen Frühling NRZ 12.04.11


Autor: Carl Korte

Der Heldentenor im Zeichen aufwallender Natur. Was Wolfram Wittekind beim Frühlings-Konzert des Männer- und Frauenchors Rumeln-Kaldenhausen stimmlich leistete, war ein leidenschaftliches Bekenntnis zum gefühlvollen Ausdruck. Mit Kraft, aber ohne Krampf.

Eine solch schöne Tenorstimme hatte auch der Pfarrer Andreas Stötzel in seinem Gotteshaus noch nicht vernommen. Der Geistliche freute sich bei der Begrüßung „über die vielen neuen Gesichter und netten Menschen“. Mit Recht, denn die Kirche war restlos gefüllt. Das war früher in der katholischen Kirche Rumeln, die allerdings deutlich mehr als 200 Besucher fasst, nicht immer der Fall.

Ein Hauch zu viel Pathos
Das von Chorleiter Axel Quast feinfühlig zusammengestellte Programm begann mit Schuberts Ode „An die Musik“, die einen Hauch zu viel Pathos enthielt, aber sauber gesungen wurde. Lebhafter ging der gemischte Chor, in dem die Frauen mit 23 Stimmen gegenüber fünf männlichen Sängern (!) eine Übermacht bildeten, bei Manfred Bühlers beiden Werken „Musik ist wie die Sonne“ und „Das Lied der Freude“ zu.

Als dann Tenor Wittekind in der Klavierbegleitung von Dirk Wedmann Lehars „Dein ist mein ganzes Herz“ losschmetterte, waren die Zuhörer beeindruckt und begeistert. Wittekind, eine Hüne mit breiten Schultern, studierte evangelische Kirchenmusik und Gesang (mit Auszeichnung) in Düsseldorf. In seiner fast 20-jährigen Laufbahn meisterte er den „Don Jose“ in „Carmen“, den „Cavaradossi“ („Tosca“) und „Radames“ in „Aida“. Aus der südeuropäischen Folklore präsentierte er in Kaldenhausen die neapolitanische Canzone „Torno a surriente“ und Augustin Laras weltberühmtes „Granada“.

Auch der flotte Ausflug des Chors in die Popmusik wurde stark beklatscht: der Beatles-Klassiker „Hey Jude“ und ein Abba-Medley mit „SOS“, „Take a chance on me“ und „Thank you for the music“.

Den Geist der Weihnacht musikalisch umgesetzt NRZ 15.12.10


Autor: Carl Korte

Übersichtlich, warm und klanglich volltönend - das war der Eindruck, den die über 150 Zuhörer vom ersten Gastspiel des Männer- und Frauenchores Rumeln-Kaldenhausen in der evangelischen Kirche am Bremweg erhielten. Das traditionelle Adventskonzert des Chores musste verlegt werden, weil der übliche Austragungsort, die Marienkirche an der Ecke Dorf- und Bahnhofstraße, anderweitig belegt war.

Auch wenn der Chor dieses Mal in der Besetzungsstärke die 30 nicht erreichte, befand sich das Klangvolumen durch die gute Akustik und das kleine Kirchenschiff auf hohem Niveau. Den Auftakt unter der glänzenden Leitung von Axel Quast bildete ein Quartett mit Liedern von Manfred Bühler, die den frommen Anlass wiedergaben, darunter „Herbei, o ihr Gläubigen und „Ich steh an deiner Krippen hier“.

Die Gastsolisten des Abends, Sonja Mäsing (Sopran) und der Pianist Martin Fratz, bewiesen mit dem „Ave Maria“ von Caccini und dem „Hirtenlied“ von Peter Cornelius ein optimales Zusammenwirken. Mäsings Stimme leuchtete, brillierte und tirilierte. Der Chor überzeugte bei Händels „Dank sei dir, Herr“, ließ aber beim Schweizer Sterndrehermarsch „Es ist für uns eine Zeit angekommen“ zu viel Betulichkeit und Wandermentalität einfließen. Da war mehr Frische und Tempo gefragt, eine Aufgabe des Chorleiters. Dafür blühte die „Rose zur Weihnachtszeit“ von Robert Stolz prächtig.

Einen weiteren Höhepunkt lieferten Mäsing und Fratz mit Auszügen aus Händels „Messias“: „Erwache, frohlocke, o Tochter von Zion“ und „Er weidet seine Herde“ berührten Ohren und Seele tief. Im großen Finale mit Auszügen aus dem Musical „Geist der Weihnacht“ (von Steve Pogson, nach Charles Dickens) gefiel auch der 20jährige Wieland Wilczek als Ebernizer Scrooge neben Sonja Mäsing.

Nadel für den Tenor NRZ 07.09.10


Wer zählt die Takte, liest die Jahre? Für seine 60-jährige aktive Sängerlaufbahn beim Männer- und Frauenchor Rumeln-Kaldenhausen wurde der 83-jährige Willi Neukamp mit der Goldenen Nadel ausgezeichnet. Neukamp ist erster Tenorsänger und eine wichtige Stütze für die Rumelner. Weil er so gerne singt und auch mal wieder in einem Männerchor aktiv sein wollte, fragte er den Dirigenten Axel Quast, der auch die Homberger Chor-Knappen leitet, um dortige Aufnahme. Ohne große Prüfung durfte er sich in die Knappenschar einreihen. Die Homberger Sänger freuen sich über jede qualifizierte Verstärkung.

Beim Konzert im Volkspark gelang dem Rumelner Männer- und Frauenchor eine stimmlich starke Vorstellung, wenn auch einige der sonst 35 Stimmen fehlten.

Das Programm begann vor 120 Zuhörern mit dem Bekenntnis „Musik ist wie die Sonne“, gefolgt vom „Lied der Freude“, in dem Doris Mellen den führenden Sopran gekonnt übernahm. „Memory“ aus dem Musical „Cats“, die unvergessliche Schiwago- Melodie und die „Eroberung des Paradieses“ aus dem Kolumbus-Film „1492“ waren die stimmungsvollen Höhepunkte vor der Pause.

Danach blieb es mit dem rhythmischen zündenden Kernthema „I will follow him“ aus „Sister Act“ melodisch spannend. Ohrwürmer wie „Hey Jude“, „The Lion sleeps to night“ und „Spanisch Eyes“ von Bert Kaempfert bildeten ein musikalisches Feuerwerk, das auch in den sanften Phasen überzeugte. C.K.